Belle Bruxelles

Man kann es nicht mit einem Wort beschreiben, aber die Stadt ist zweifellos wunderschön: Brüssel. Von Brutalismus bis Belle Époque, von Beton bis Trödel und von urig bis angesagt: Entdecke die etwas ausgefalleneren Ecken abseits des Stadtzentrums oder gönn dir einen schicken Ausflug und tauche ein in die Pracht vergangener Zeiten.

Place du Jeu de Balle

Jeden Morgen erwacht die Place du Jeu de Balle mit Brüssels ältestem Flohmarkt zum Leben. Im Herzen des Marollen-Viertels suchen Antiquitätenhändler, Sammler und neugierige Schlenderer nach vergessenen Schätzen. Umgeben von Vintage-Läden und Second-Hand-Boutiquen bleibt dieser Ort einer der authentischsten Ecken der Stadt.

Schatzsucher erleben Brüssel wie eine einzige große Schatzsuche. Für den berühmten, altmodischen Flohmarkt am Vossenplein lohnt es sich, früh aufzustehen. Hier hast du jeden Tag die Chance, mit einem Design-Juwel nach Hause zu gehen – im wörtlichen wie im übertragenen Sinne. Der Vossenplein, auf Französisch „Place du Jeu de Balle“ genannt, bezieht sich auf die Ballspiele, die dort im 19. Jahrhundert stattfanden. Geh weiter zur Rue Haute (High Street) und zur Rue Blaes (Blaes Street), deren hohe Dichte an Retro- und Secondhand-Läden das Viertel De Marollen in ein wahres Vintage-Paradies verwandelt.

Place du Jeu de Balle

Jeden Morgen erwacht die Place du Jeu de Balle mit Brüssels ältestem Flohmarkt zum Leben. Im Herzen des Marollen-Viertels suchen Antiquitätenhändler, Sammler und neugierige Schlenderer nach vergessenen Schätzen. Umgeben von Vintage-Läden und Second-Hand-Boutiquen bleibt dieser Ort einer der authentischsten Ecken der Stadt.

Schatzsucher erleben Brüssel wie eine einzige große Schatzsuche. Für den berühmten, altmodischen Flohmarkt am Vossenplein lohnt es sich, früh aufzustehen. Hier hast du jeden Tag die Chance, mit einem Design-Juwel nach Hause zu gehen – im wörtlichen wie im übertragenen Sinne. Der Vossenplein, auf Französisch „Place du Jeu de Balle“ genannt, bezieht sich auf die Ballspiele, die dort im 19. Jahrhundert stattfanden. Geh weiter zur Rue Haute (High Street) und zur Rue Blaes (Blaes Street), deren hohe Dichte an Retro- und Secondhand-Läden das Viertel De Marollen in ein wahres Vintage-Paradies verwandelt.

Victor Horta

Der flämische Architekt Victor Horta war einer der Begründer des Art Nouveau, der Stilrichtung, die für ihre fließenden Formen, organischen Linien, natürlichen Motive und grafischen Glasarbeiten bekannt ist. Er entwarf vier Stadthäuser, die heute zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören. Neben den sogenannten Horta-Häusern – Hôtel Tassel, Hôtel Solvay, Hôtel van Eetvelde und Maison & Atelier Horta – gibt es etwa tausend gut erhaltene Gebäude, die Brüssel zur Wiege des Jugendstils machen.

Vom opulenten Jugendstil in der blühenden Belle Époque entwickelte sich die Brüsseler Architektur in den 1920er- und 1930er-Jahren mühelos hin zur moderneren Art-Déco-Bewegung. Das spiegelt sich in den geometrischen Linien des Palastes der Schönen Künste (ebenfalls von Horta), den Betonkuppeln der Basilika von Koekelberg (dem größten Art-Déco-Gebäude der Welt) und der „Great Gatsby“-artigen Villa Empain wider.

WHAT GAUDI IS TO BARCELONA, THE FLEMISH ART NOUVEAU PIONEER VICTOR HORTA IS TO BRUSSELS

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Kanal-Centre Pompidou museum

Eine ehemalige Citroën-Werkstatt, die zu einem Museum umgebaut wurde. Das neue Museum „Kanal-Centre Pompidou“, das am 28. November dieses Jahres eröffnet wird, symbolisiert, wie das Alte im facettenreichen Brüssel mühelos Platz für das Neue macht. Dieser Treffpunkt bildet eine „Stadt in der Stadt“, die 16 Stunden am Tag geöffnet sein wird – auch für Menschen, die nicht nur Kunst anschauen wollen, sondern Raum zum Arbeiten, Lernen, Treffen oder Lesen brauchen.

Suchst du eine etwas intimere Kulisse, die bereits geöffnet ist? Dann folge dem Kanal in die Stadt und kehre in eine ebenso renovierte, aber viel kleinere Werkstatt ein. Im Nightshop stehen saisonale Gerichte und Naturweine auf der Speisekarte. Ein Stück weiter die Straße hinunter kannst du deine Kunstbuchsammlung schon vor der Eröffnung des neuen Museums erweitern, indem du die Buchhandlung Saint-Martin besuchst.

Lionel Jadot

Brüssels kreative Energie reicht weit über sein Jugendstil-Erbe hinaus. Der Designer Lionel Jadot hat sich zu einer der einflussreichsten zeitgenössischen Stimmen der Stadt entwickelt und ist dafür bekannt, wiederverwertete Materialien in unverwechselbare Innenausstattungen und Objekte zu verwandeln.

An Architektur mangelt es in Brüssel nicht. Schau einfach nach oben, um dein Architektur-Bingo abzuhaken – von Jugendstil-Fassaden über auffällige Art-déco-Elemente und brutalistische Betonblöcke bis hin zu zeitgenössischem Brüsseler Design. Der Begriff „Dutch Design“ mag weltweit bekannt sein, aber auch in Brüssel versteht man etwas davon. So wie die niederländische Designstadt Eindhoven den Designer Piet Hein Eek hat, ist in Brüssel Lionel Jadot die Autorität, wenn es um Design geht. Beide haben ein Industriegelände am Rande ihrer Stadt in eine kreative Hochburg verwandelt. Der Vergleich hört damit noch nicht auf. Auch die häufige Verwendung von recycelten Materialien ist charakteristisch für ihren Ansatz.

From Art Nouveau to avant-garde, Brussels never stands still

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